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Anerkennung?

Abschlusstestat für den Besuch des Evangelischen Theologiekurses ETK

Für den ETK gibt es zur Zeit kein eidgenössisches Zertifikat (wie etwa SVEB). Darum wird auch keine qualifizierende Prüfung abgelegt, die ein „bestanden“ oder „nicht bestanden“ beinhaltet.

Dafür gibt es verschiedene Gründe:

  1. Eine wichtige Qualität des ETK ist das selbstverantwortliche Lernen: jede teilnehmende Person entscheidet für sich, was für sie die persönlich wesentlichen Lerninhalte sind: für einen Menschen sind das eher historische Informationen, für den anderen eher Entwicklungsschritte des Glaubens, für eine Person besonders die Verknüpfungen verschiedener Wissensfakten, für die andere vor allem der Rückgriff auf die Ursprünge des jüdisch-christlichen Glaubens. Die individuellen Lernziele jeder teilnehmenden Person sind zentral.
  2. Jeder qualifizierter Abschluss ist mit dem Stress verbunden, ein bestimmtes Leistungsniveau nachweisen zu müssen. Indem der ETK auf Leistungsnachweise verzichtet, wird stressfreien Lernen möglich.
  3. Allerdings hat jede teilnehmende Person die Möglichkeit einer freiwilligen Lernkontrolle: es wird ermutigt, eine – mündliche oder schriftliche – Arbeit bei der Kursleitung einzureichen, auf die es von der Kursleitung ein detailliertes Feedback gibt.
  4. Für jeden qualifizierten Abschluss sollte es auch ein Berufsprofil und einen ausgewiesenen Bedarf geben, der einen qualifizierten Abschluss laufbahnrelevant macht. Für die Ausbildung, die im ETK geboten wird, gibt es in den einzelnen Kantonalkirchen keine Stellenangebote. Ähnliche Erfahrungen gab es bereits mit der Ausbildung zur Gemeindepädagogin, für die es ebenfalls in den Gemeinden keine Stellenangebote gab und gibt.
  5. Allerdings der Besuch des ETK Teil qualifizierender Berufs-Ausbildungen (KatechetInnen-Ausbildung in einzelnen Kantonen, Beauftragung im Laienpredigtamt in einzelnen Kantonen).

Die Teilnahme am dreijährigen ETK wird trotzdem bestätigt:

  • Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer führt individuell ein modulares Testatheft, die Kursleitung quittiert den Besuch von mindestens 80% des Moduls mit Unterschrift und/oder Stempel. (In einigen Kursen führt die Kursleitung diese Testathefte)
  • Bei Abschluss des Kurses bestätigt die Projektleitung den Kursbesuch, wenn von den 400 angebotenen Unterrichtsstunden mindestens 80% (also 320 Stunden oder 108 Einheiten) besucht worden sind.

Angestrebt wird eine Wertschätzung des ETK auf anderen als laufbahnrelevanten Ebenen:

  1. etwa durch Behördenmitglieder, Freiwillige und Angestellte in den Kirchgemeinden, die den Besuch des ETK als Bereicherung zur Erfüllung ihrer Aufgaben ansehen
  2. etwa durch Arbeitgeber, die den Besuch des ETK als freiwillige, persönliche Weiterbildung würdigen, eben weil diese Bildung nicht laufbahnrelevant ist
  3. etwa durch das Bewusstsein in den Kirchenleitungen, dass viele kirchennahe und kirchenferne Menschen theologisches Wissen suchen und sich für die Themen des christlichen Glaubens nicht nur existentiell interessieren
  4. etwa durch den Einbezug von Personen die den ETK besucht haben in die örtliche kirchliche Erwachsenenbildung
  5. etwa durch die Wertschätzung der Theologie als wichtiges Element des christlichen Glaubens
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c/o wtb
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