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Metapher-Rede

Aus dem e-dialog

Wenn einer Person etwas auf dem Magen liegt, und ihr dann im Nebel der Gedanken ein Licht aufgeht, kann es geschehen, dass sie Morgenluft spürt...Ich setze solche Sprachbilder/Metaphern/Übertragungen gern ein, wenn ich Menschen emotional mit allen Sinnen ansprechen möchte. Sprachbilder führen nahe an den Kern des Erlebens. Bitte ich Anwesende, sich ihrer Wurzeln bewusst zu werden, führt das rasch tiefer als wenn ich nach ideellen Werten frage. Will ich wissen, was in einer Weiterbildung am besten gefallen hat, fällt die Antwort wahrscheinlich nüchterner aus, als wenn es darum geht, wo die Teilnehmenden Feuer gefangen haben. Unsere Sprache ist voll solcher Bilder, die unmittelbar verstanden werden: eine Nachricht schlägt Wellen, jemand sieht einen anderen an, als sei er Luft, wir bauen Luftschlösser oder legen unsere Gefühle in Ketten, etwas bleibt schleierhaft oder trägt Früchte. Wer eine Idee in Grund und Boden stampft, lässt kein gutes Haar an ihr.


Sprachblüten sind dann besonders komisch, wenn sie unfreiwillig passieren. Überraschend finde ich allerdings, dass Metaphern selten eine Erklärung brauchen. Sie verstehen sich von selbst. Darum eignen sie sich so gut bei allen Gelegenheiten, in denen auch die Äusserungen der Teilnehmenden selbsterklärend sein sollen: bei stummen Gesprächen, zur Evaluation, als Einstieg in ein Thema. Besonders gefällt mir, wenn die Bilder dabei thematisch verbunden sind: die vier Elemente bieten sich an (Feuer & Flamme sein, festen Boden unter den Füssen haben, in Fluss kommen, Wind in den Segeln haben, ...), die Jahreszeiten (Blüte, Reife, Ernte, Ruhe) oder ein Haus (offene Türen einrennen, ein Fenster auftun, Stufen erklimmen, im Keller landen...)

Biblische Metaphern sind uns oft so vertraut, dass wir ihren Bildgehalt leicht überlesen (Jes 11,1&6-9; Ez 37; Mt 6,19f).


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Bibelarbeit

 Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. (Off. 21,6)

Jahreslosung 2018

 

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Biblische Miniaturen

In 60 Minuten die Bibel entdecken

Biblische Miniaturen

Januar bis Mai 2018

5 Abende am Donnerstag
jeweils 18.00 – 19.00 Uhr

anschliessend Suppen-Znacht

Die Abende können auch einzeln besucht werden

Biblische Texte verdichten sich oft in herausragenden Zusagen, Segensworten, Verheissungen. Solche Stellen laden besonders zu einer persönlichen Auseinandersetzung heute ein.

Zugleich stehen sie in einem grösseren Kontext: Sie richten sich zum Beispiel eigentlich nicht an uns, sondern an das biblische Israel; gleich nach diesem wunderschönen Satz steht da eine geradezu ärgerliche Bemerkung; und Paulus ist sowieso schwierig zu verstehen…

Überraschende Zugänge zum Text werden gemeinsam entdeckt und führen zu persönlichen und vielfältigen Auslegungen.

In jeweils nur einer Stunde begegnen wir den Texten auf theologisch verantwortungsvolle, kreative und persönlich bereichernde Weise.

Im Anschluss an die Miniaturen ist Gelegenheit zu einem einfachen gemeinsamen Znacht

(bis 19.30 Uhr).

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Plusbildung Ökumenische Bildungslandschaft


Leitung / Fachreferent
Erik Senz, dipl. Betriebswirt, Leiter Schulungen für «Kommunikation in der Kirche», 
www.kommunikation­in­der­kirche.ch

 

Die Vorbereitungsgruppe
Annemarie Bieri, Reformierte Kirchen Bern­-Jura -Solothurn
Claudia Mennen, Fachstelle Bildung und Propstei Wislikofen
Eugen Trost, Mattli Antoniushaus, Morschach
Angela Wäffler­Boveland, wtb, Deutschschweizer Projekte Erwachsenenbildung

Fachreferent
Dr. Christoph Schmitt, Mitarbeiter Zentrum für Lernen und Lehren der Hochschule Luzern;
Bildungsberater, Supervisor & Coach bso, www.bildungsdesign.ch

 

Informationsveranstaltungen

Theologiekurse

 

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